Hilfe bei Schwindel - Anwendungsbereiche der Atlastherapie Ulm / Neu-Ulm

Anwendungsbereiche der Atlastherapie

Schwindel

Ist der Atlas aus seiner urprünglichen Position verschoben, so hat dies unmittelbar Auswirkungen auf die in der Umgebung liegenden Nerven und Gefäße.

Fast jeder Dritte hat im Laufe seines Lebens mit Schwindel zu tun.

In der Regel dauert die Schwindelattacke nur wenige Sekunden und geht in der Regel auch rasch wieder vorbei. Allerdings leiden auch viele Patienten unter einem Dauerschwindel, der die Lebensqualität enorm beeinflussen kann.

Auslöser für den Schwindel ist eine Störung des Gleichgewichtssinnes. Der Gleichgewichtssinn (vestibuläre Wahrnehmung) dient dazu, den Körper im Raum zu orientieren und eine ausbalancierte Körperhaltung in Ruhe und Bewegung zu erzielen. Der Gleichgewichtssinn setzt sich zusammen aus dem sog. Vestibulapparat im Innenohr, der visuelle Wahrnehmung durch die Augen und der sogenannten Propriozeption.

Während Störungen der ersten beiden Teile des Gleichgewichtssinnes in der Regel leicht zu diagnostizieren sind (Hals-Nasen-Ohrenarzt und Augenarzt), sieht es bei der Propriozeption etwas anders aus.

Die Propriozeption (auchTiefensensibilität) ist eine komplexe Sinneswahrnehmung, mit welcher der Körper das Gehirn über die Position und den Aktivitätszustand der Gelenke, Muskeln und Sehnen informiert. Die sogenannten Propriozeptoren haben ihren Sitz in Muskeln und Gelenken und reagieren auf Druck oder Verformung. Ca. 80% der Propriozeptoren sitzen im Bereich des Nackens und der Schultern. Durch die an das Gehirn vermittelten Reize, entscheidet das Gehirn über notwendige Positionsanpassungen des Körpers und sendet entsprechende Befehle an die Muskeln. Hiermit schließt sich die Rückkopplungsschleife.

Ist der Atlas aus seiner urprünglichen Position verschoben, so hat dies unmittelbar Auswirkungen auf die in der Umgebung liegenden Nerven und Gefäße.

Bei Patienten mit Schwindel ist überproportional oft eine teils extreme Verspannung der Muskulatur im Bereich des Nackens und der Schultern zu beobachten, die sich wiederum negativ auf die in diesem Bereich liegenden Propriozeptoren auswirken und dem Gehirn falsche Informationen liefern kann. Oft reicht es hier schon, den Kopf in den Nacken zu legen, um einen heftigen Schwindelanfall auszulösen.

Sind alle schulmedizinischen Untersuchungen, die einen Schwindel verursachen können ergebnislos verlaufen, so ist die Korrektur des Atlas eine wirksame Methode, um die Ursache für den Schwindel im Laufe des Regenerationsprozesses zu beheben